materials cologne 2018: Résumée der Premiere und die Bedeutung von Materialinnovation für den Gestaltungprozess

Wahrlich eine Wunderwelt der Materialien, die die Designer bis dato noch nicht in vollem Maße ausgeschöpft haben. Die materials.cologne-Die Konferenz für Design und Innovation soll dazu beitragen, dass die unterschiedlichen Gestaltungsdiziplinen mehr Information und dadurch auch Inspiration für neue Produkt- und Anwendungsforschung aus und mit dem Bereich der Materialien und Fertigungsmethoden erhalten.

Der Initiator und Projektleiter der materials.cologne, Martin Beeh (beeh_innovation) betont die Bedeutung von Materialinnovation: „Als ganz entscheidender Gestaltungs- und Innovationsfaktor sind neue Materialien und deren Verarbeitung von elementarer Bedeutung. Selbstständige, Design-Agenturen, Architekturbüros, Designerinnen und Designer in Unternehmen sowie deren designaffine Projektpartner benötigen ständig neue Informationen und Anregungen. Dies möchten wir mit dem einzigartigen Format der „materials.cologne“ unterstützen. Die Konferenz soll bewusst als verbindende Plattform zwischen Industrie, Design-Professionals und Hochschulen agieren.“

Zusammenfassend kann zur Premiere der „materials.cologne-Die Konferenz für Design und Innovation“ gesagt werden: Das Interesse bereits an der Premiere war enorm. Es besteht also von Seiten der Industrie, der Design- und Architektur-Professionals und den Hochschulen ein starkes Interesse, die Aspekte von Material und Fertigung in einem Konferenzformat für diese Zielgruppe zu erörtern und den fachlichen Austausch zu fördern.

Köln als Designmetropole und seit jeher „Schaufenster“ der Möbel- und Einrichtungsbranche „zur Welt“ (mit den Messen imm cologne, interzum, Living Kitchen, Living Interiors, orgatec) scheint dazu der geeignete Ort zu sein. Umso mehr, dass viele Design-, Innenarchitektur- und Architekturbüros sowie Medienagenturen in Köln und im Rheinland zuhause sind. Vom „hidden champion“ bis zu Weltmarktführern agieren markt- und innovationsstarke Unternehmen von Nordrhein-Westfalen aus weltweit erfolgreich. Renommierte Hochschulen der Gestaltungsdisziplinen sind in Köln und im Rheinland verortet und bilden dort die Gestalterinnen und Gestalter der Zukunft aus. Dass die Konferenz auch über die Region hinaus attraktiv ist, hat die Teilnehmerliste bereits bei der Premiere gezeigt.

Die Zusammenstellung aktueller Themen sowie die Auswahl fachkundiger und begeisternder Referenten entsprechen dem vermehrten Bedarf an interdisziplinärem Austausch der unterschiedlichen Branchen und Organisationen. Unternehmen integrieren vermehrt Design als Mehrwert- und Differenzierungsfaktor in umfassender Weise und suchen ständig nach den Besten, Gestaltungsprofessionals müssen stets auf dem neuesten Stand an relevanten Innovationen sein und müssen sich ein Leben lang weiterbilden, Studierende sind offen für den Dialog mit Industrie und der Designbranche, sind zugleich die Macher und Kunden von morgen und führen Industrie und Design-Profession mit Experimenten und Brüchen zu neuartigen Lösungen, auf die eingefahrenes „weiter so“ nicht gekommen wäre. Kurz: die Premiere der materials.cologne“ war ein „Trainingcamp“ für eine designbasierte Zukunft.

Schlagworte:

Kreativwirtschaft Köln, Material, Innovation, Produktdesign, Kommunikationsdesign, Interior Design, Mediendesign, Oberfläche, Digitalisierung, Smart Materials, Emotion, Funktion, Nachhaltigkeit, Leichtbau, Pecha Kucha.